So, jetzt bin ich endlich so weit: MacAlarm steht als Beta-Version. Die Veröffentlichung auf Macupdate und Versiontracker kommt spätestens dieses Wochenende – ebenso wie die Bekanntmachung auf Apfeltalk. Mal schauen wie weit man damit kommt.
Der wichtigste Promotion-Kanal heutzutage ist aber natürlich Google. Und damit ich da auch irgendwo auftauche, hier mal die Feature-List:

  • iTunes zu beliebiger Zeit mit beliebiger Playlist starten
  • Wer zu Musik weiterdöst statt aufstehen: Wie wärs mit einem nervigen Klingelton – ob nun von einem digitalen oder analogen Wecker ?
  • Immer noch zu wenig nervtötend, um weiter zu schlafen? MacAlarm lässt natürlich auch eine wahre Kaskade von nacheinanderfolgenden und gleichzeitigen Weckern zu. Und jedesmal wird die Lautstärke wieder voll aufgedreht, für all jene, die die Lautstärke auch im Vollschlaf runterschrauben können.
  • Sleep Timer, um iTunes noch ein Weilchen zum einschlafen mitträllern zu lassen. Ebenso eine rudimentäre Integration des Ruhezustandes und um-eine-bestimmte-Zeit-Aufwachen von OS X.
  • Falls erwünscht: Automatisches Update.
  • Falls erwünscht: Automatisches Bug-Reporting.
  • Falls erwünscht: Integration mit Growl.

Weitere Informationen gibts auf der MacAlarm-Seite.
Hier gehts zum direkten Download: MacAlarm (3.1 Megabytes. OS X Tiger samt iTunes ist einzige Voraussetzung).

Achtung: Beta-Phase bedeutet, dass das Teil erst auf meinen Systemen getestet wurde. Ich habe noch keine Ahnung, wie es sich auf anderen Systemen verhält, auch wenn ich überheblicherweise keine Probleme vermute. Wenn etwas schief läuft und dein Mac danach nicht mehr so funktioniert wie er sollte, biete ich natürlich meine Hilfe an, aber übernehme keine Verantwortung. Für gar nichts.
Und als kleiner Tip: Zumindest beim ersten Ernsteinsatz würde ich noch einen zweiten Wecker stellen oder den Telefon-Weckdienst einschalten. Nicht dass da ein Software-Versagen zu Komplikationen mit dem Arbeitgeber führt….

Und eine kleine Bitte: Ich würde es extrem schätzen, wenn ein paar der Handvoll Lesern meines Blogs das Ding mal ausprobieren würden, auch wenn man es nicht braucht. Einfach um zu sehen ob es funktionieren würde oder ob es subito abstürzt. Ich bin für jegliches Feedback dankbar.

So, mein erstes Projekt ist fürs erste gemacht, allerdings wirklich nur fürs erste: MacAlarm ist per sofort als erste Beta-Version runterladbar. User-Erfahrungen werden sehr gerne entgegengenommen. Die grosse Vorstellung folgt später, nur schnell eine kurze Aufstellung:
Features:
– Es kann eine beliebige Anzahl von Weckdiensten eingerichtet werden.
– Neben iTunes-Playlists können auch nervige Weckertöne abgespielt werden.
– Mit dem Schlafmodus komme ich noch nicht ganz zu recht – aber immerhin geht das einschlafen schon ganz gut und fürs wieder Aufwachen öffnet sich immerhin das entsprechende Fenster der Systemeinstellung.
– Ich bin zumindest nicht ganz unzufrieden mit Design und Widget-Verhalten. Klar verbesserungsfähig, aber wenn man das mal mit Konkurrenz-Produkten vergleicht bin ich glaub ich immer noch sehr gut im Rennen.
Ansonsten: Einfach mal ausprobieren. Es ist nicht die grosse Software, aber ich glaube sie tut ihren Dienst.

Benutzte APIs und Frameworks:
Cocoa Bindings
Core Data
Quicktime
Applescript
Sparkle
Growl
sowie zusätzlich meine erste Version für ein Crashreporter-Framework ohne Input Manager. Aber noch zu stark verbesserungswürdig, um es als Framework zu veröffentlichen.

MacAlarm ist gratis resp. OpenSource. Weil ich aber das eine oder andere noch schöner machen will, schmeisse ich die Quellen momentan aber noch nicht aufs Netz. Falls irgend jemand aus irgendeinem Grund diese aber mal sehen möchte, genügt ein Mail.
So und jetzt leg ich mich mal hin. Irgendwie glaube ich müsste ich mir keinen Wecker sondern einen Einschlafer programmieren, der mich zu einer bestimmten Zeit ausser Betrieb nimmt. Wäre wohl sinnvoller….